Das Verfahrensdoku-Spezial „Steuerliche Corona-Dokumentation“ hilft dem Unternehmen, Jahre später alle der Corona-Krise geschuldeten steuerlichen Sondersachverhalte (siehe Beispiele unten) bei einer Betriebsprüfung erklären zu können.
Außergewöhnliche Umsätze, Kosten, Gewinne oder Verluste machen einen Betriebsprüfer misstrauisch. Während der Corona-Krise sind in vielen Unternehmen Umsätze, Kosten, Gewinne oder Verluste außergewöhnlich. Prüft ein Betriebsprüfer in einigen Jahren die Corona-Jahre, sollte ein Unternehmen in der Lage sein, jedes Misstrauen des Betriebsprüfers argumentativ zerstreuen zu können. Das Misstrauen des Betriebsprüfers argumentativ zu zerstreuen, gelingt dem Unternehmen nur dann, wenn es zeitnah Aufzeichnungen über die der Corona-Krise geschuldeten steuerlichen Sondersachverhalte macht.
Jahre später ist es nicht mehr möglich, sich für die Zeit der Corona-Krise genau daran zu erinnern,
- ab wann und wie lange welche staatlichen Vorschriften gegolten haben,
- wie das Unternehmen konkret betroffen war,
- welche Maßnahmen das Unternehmen während welchen Zeitraums ergriffen hat
- welche Auswirkungen auf Umsatz, Kosten und Gewinn sich während welchen Zeitraums ergeben haben.
Die Corona-Krise hat eine hohe Dynamik. Vorschriften werden in Kraft gesetzt, kurze Zeit später geändert, verschärft oder gelockert – oft unterschiedlich von Bundesland zu Bundesland oder von Kommune zu Kommune. Stark dynamisch sind auch die Reaktionen der Unternehmen auf die Krise.
Betriebsprüfer werden die Zeit ab der Corona-Krise vermutlich besonders kritisch prüfen:
- Sie wissen, dass Ausnahmesituationen gerne genutzt werden, steuerliche Sachverhalte zuverschleiern
- Sie dürfen auf mögliche Mehrergebnisse nicht verzichten, da der Staat dringend Steuereinnahmenbenötigt, um insbesondere die umfassenden Corona-Hilfspakete zu finanzieren.
Dokumentationsmuster: Interaktives PDF
In dem vierseitigen Dokumentationsmuster im PDF-Format können Sie interaktiv schnell und einfach durch Auswählen aus Dropdown-Listen, Anklicken von Markierungsfeldern, Datumsauswahl aus Kalender und Eingabe von Texten in Textfelder für jeden coronabedingten Sondersachverhalt eine Dokumentation erstellen. Ein Beispiel für ein interaktives Verfahrensdoku-PDF finden Sie hier.
Geliefert als ZIP-Datei
bestehend aus
- PDF-Datei: Steuerliche Corona-Dokumentation Einführung
- PDF-Datei: Steuerliche Corona-Dokumentation Muster
Beispiele für mögliche coronabedingte betriebswirtschaftliche Sondersachverhalte. In Ihrem Unternehmen kann es darüber hinaus weitere Sondersachverhalte geben.
- Schließtage
- Sonderöffnungszeiten
- Beispiel: geänderter Ladenschlussvorschriften am Sonntag
- Abweichende Öffnungszeiten
- Beispiel: aufgrund von Krankheit, Trauer- oder Mitarbeiterausfällen
- Besonders umsatzschwache Tage
Beispiel: Toilettenpapier ausverkauft
- Besonders umsatzstarke Tage
Beispiel: Sonderlieferung von Atemschutzmasken, Desinfektionsmittel oder Toilettenpapier
- Verändertes Zahlungsverhalten
Beispiel: Mehr Kartenzahlungen im Vergleich zu Bargeldzahlungen, wenn zum Schutz der Mitarbeiter ab einem bestimmten Zeitpunkt bevorzugt Kartenzahlungen erbeten werden
- Schwund / Verderb
Beispiel: vergeblicher Wareneinkauf bei Catering
- Besondere Rabattaktion
Beispiel: Ablauf des Verfallsdatums
- Sachspenden statt Vernichtung
- Lieferengpässe
Hinweis: betroffenen Waren bzw. Warengruppen sollten dokumentiert werden
- Beschränkung der Anzahl der Kunden im Verkaufsraum
- Stornierung von Kundenaufträgen
- Außer-Haus-Verkauf
- Geänderte Speisekarte
Beispiel: Anpassung auf Außer-Haus-Verkauf
- Geändertes Warenangebot
- Aufbau eines Onlinevertriebs
- Kurzarbeit
- Fehlende Saisonkräfte
- Hoher Krankenstand bei Mitarbeitern
- Mitarbeiter in Quarantäne
- Homeoffice
- Geänderter Mitarbeitereinsatz
- Besondere Schutzmaßnahmen
- Besondere Werbemaßnahmen
- Besondere Investitionen
Beispiel: für Homeoffice, Videokonferenzsystem